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Coachingverständnis nach der Neuen Hamburger Schule

Das Fundament des gemeinsamen Coachingverständnis basiert auf folgenden Punkten:

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    Wirkungserwartung
    Die Ergebniserwartung jedes Coachings ist eine nachhaltige thematische Selbstorganisation – die Erreichung dieses Zieles wird maßgeblich durch den Prozessgestaltung geprägt,
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    Konstruktivismus
    Der Grundsatz des Konstruktivismus wird konsequent in jeder Phase berücksichtigt. Alle Menschen haben eine individuelle Wahrnehmung auf Situationen und  Dinge, dementsprechend werden diese auch ganz unterschiedlich als eigenes Konstrukt interpretiert. Der SMC Coach verzichtet konsequent auf die Bewertung und Interpretation des Coachee-Konstruktes und verwendet lediglich abstrakte wissenschaftliche Modelle als Reflexionsangebot.
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    Werte, Persönlichkeitsrecht und Menschenbild
    Das Handeln des Coachs wird durch die Werte Freiheit, Ressourcenverfügung, Vertraulichkeit und Selbststeuerung geleitet. Entscheidungen des Coachees werden nicht manipuliert und der Coach geht davon aus, dass der Coachee alle Ressourcen in sich trägt um eine Veränderung selbst zu steuern.
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    Systemisches Denken und Analysieren
    Erster Schritt in jedem Coaching ist die systemische Selbstanalyse der eigenen Situation, des individuellen Themas. Je genauer die faktischen und konstruktivistischen Zusammenhänge in einem bestimmten Kontext durch den Coachee erfasst werden, desto erfolgreicher die Zieldefinition und genauer die Handlungen, da diese sich immer auf das beziehen, was systemisch mit dem Thema zusammenhängt.
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    Berücksichtigung der Fakten
    Im Rahmen eines thematischen Kontextes wie z. B. dem eigenen Arbeitsumfeld, gibt es Tatsachen, also Fakten, die nicht aus Interpretationen entstanden sind, sondern tatsächlich bestehen. Dies können beispielsweise Arbeitsverträge, Unternehmensleitbilder oder Betriebsvereinbarungen sein. Diese Fakten müssen im Rahmen einer erfolgreichen Handlungskompetenz vom Coachees berücksichtigt werden – alternativ kann nur der Kontext verlassen werden.
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    Kompetenzmodell
    Zentrales Modell des systemisch-konstruktivistischen Coachingverständnisses ist das Kompetenzmodell. Erfolgreiches Handeln entsteht durch die Selbstorganisation der  eigenen Ressourcen in Bezug auf den systemischen Kontext. Zur Handlungskompetenz gehört die Persönliche Kompetenz, Fachlich-methodische Kompetenz, Feldkompetenz und sozio-kommunikative Kompetenz. MEHR DETAILS .
  7. 7
    MVWK Modell
    Zur Reflexion des bisherigen Verhaltens und auch für die zukünftige Entscheidungsbildung steht das MVWK-Modell zur Verfügung. Motive, Verhalten, Werte in einem bestimmten Kontext stehen immer in direkter Wechselwirkung, im Coaching ist die Analyse und das Verstehen dieser Komponenten zentraler Bestandteil. MEHR DETAILS
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    Axiome
    Axiome sind die fachlichen und wissenschaftlichen Grundannahmen innerhalb des Coachingverständnisses. Wesentlicher Bestandteil sind das Menschenbild und alle Erkenntnisse in Bezug auf Entscheidungsfindungen. Alle Modelle, Methoden, Definitionen und Handlungen beruhen auf diesen Grundannahmen und dürfen den 20 definierten Axiomen nicht widersprechen. MEHR DETAILS

Weiterführende Informationen finden Sie auf der eigenen Webseite der Neuen Hamburger Schule

Coachingprozess

Anti-Sekten-Erklärung

Hiermit versichern wir Ihnen, dass wir als Mitglieder des Ausbildungsteams
  • keine aktiven oder passiven Mitglieder von Scientology oder Anhänger oder Sympathisant dieser Organisation sind oder sein zu wollen;
  • keiner Tarnorganisation von Scientology oder ähnlichen Organisationen/sektenähnlicher Glaubensgemeinschaften angehören und/oder auch nicht deren Gedankengut zu verbreiten;
  • nicht nach der Technologie von L.Ron Hubbard zu arbeiten, gearbeitet zu haben oder arbeiten zu wollen, oder geschult worden zu sein, geschult zu werden, oder geschult werden zu wollen;
  • sektiererische Praktiken jedweder Art ablehnen und uns ausdrücklich davon zu distanzieren.